Die Trauung

Sie sind katholisch und möchten kirchlich heiraten? Was ist zu tun?

Wenden Sie sich an das Pfarrbüro der Katholischen Pfarrgemeinde auf deren Pfarrgebiet Sie wohnen. Der Pfarrer ist für Sie erster Ansprechpartner. Eine Kontaktaufnahme geschieht oft telefonisch oder per E-Mail.

Die Ehe ist nach katholischem Verständnis ein Sakrament. Sie ist unauflöslich, d.h. auch nach einer zivilen Scheidung fühlt sich die katholische Kirche dem vor Gott gegebenen Eheversprechen verpflichtet. Sollte also einer der zukünftigen Ehepartner schon einmal kirchlich oder standesamtlich verheiratet gewesen sein, muss unbedingt als Erstes geklärt werden, ob eine kirchliche Heirat überhaupt noch möglich ist. Sprechen Sie dafür bitte mit dem Pfarrer.

Wahl der Traukirche

Zunächst einmal steht Ihnen eine Katholische Kirche zur Verfügung, in deren Seelsorgebereich Sie wohnen. Wünschen Sie in einer anderen Kirche außerhalb des Seelsorgebereiches zu heiraten, nehmen Sie bitte dort den Kontakt mit dem entsprechenden Pfarrbüro auf und klären Sie, unter welchen Bedingungen eine Heirat dort möglich ist.

Termin der Trauung

In den sechs Pfarrkirchen des Seelsorgebereiches besteht samstags die Möglichkeit zur Trauung: 10, 12 und 14 Uhr. Bevor Sie eine Lokalität für die anschließenden Feierlichkeiten festmachen, müsste geklärt sein, ob die Kirche zum gewünschten Termin frei ist und ein Priester zur Verfügung steht. Auch müssen die Dienste der Küster und Kirchenmusiker untereinander abgestimmt sein.

Gemeinsame Kirchliche (Ökumenische) Trauung

Bei konfessionsverschiedenen Brautpaaren bestehen folgende Möglichkeiten der Eheschließung:
Sie heiraten in der katholischen Kirche nach dem katholischen Ritus ohne Beteiligung eines evangelischen Pfarrers (Katholische Trauung).
Oder Sie heiraten in der katholischen Kirche mit Beteiligung eines evangelischen Pfarrers (Ökumenische Trauung nach dem katholischen Ritus).
Oder Sie heiraten in der evangelischen Kirche mit der Beteiligung eines katholischen Pfarrers (Ökumenische Trauung nach dem evangelischen Ritus).
Oder Sie heiraten in der evangelischen Kirche nach dem evangelischen Ritus ohne Beteiligung eines katholischen Pfarrers. (Evangelische Trauung)
Für die Trauung in der evangelischen Kirche muss der Pfarrer für den katholischen Partner eine Dispens (kirchliche Erlaubnis) einholen, die in der Regel ohne große Umstände gewährt wird.

Ehevorbereitungsgespräch mit dem Priester

Nach der Bestätigung des Trauungstermins durch den Pfarrer, vereinbart der Priester mit Ihnen einen Gesprächstermin. Bei dem Gespräch kann der Priester Sie kennen lernen, insofern Sie ihm nicht schon bekannt sind. Außerdem muss geklärt werden, ob Sie zu einer katholischen Ehe entschlossen sind und einer kirchlichen Trauung nichts im Wege steht. Anschließend werden der Ablauf der Trauung und die Möglichkeiten der Mitgestaltung besprochen.

Es ist wünschenswert, dass Angehörige sich an der Feier z. B. mit Gebeten beteiligen. Ein Trauungsblatt zur musikalischen Gestaltung ist Grundlage für die Feier der Trauung.

Zum Ehevorbereitungsgespräch bringen Sie bitte aktuelle Auszüge aus dem Taufbuch mit, die Ihnen das Pfarramt ihrer Taufkirche ausstellt (In der Regel genügt ein Anruf und der Auszug aus dem Taufbuch wird Ihnen zugesandt.)

Der „letzte Schliff“: Bei einem weiteren Treffen wird dann die konkrete Gestaltung der Feier festgelegt und sicher gilt es auch noch letzte Fragen zu klären.

Dann kann der große Tag kommen!

 

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