Raum für Mensch & Begegnung:Orgel und Pfarrheim in St. Aloysius eingeweiht


Nach mehr als einem Jahr, in dem die Stürzelberger ohne Orgel auskommen mussten, konnte das neue Instrument in einem feierlichen Gottesdienst am 15. März eingeweiht werden. Nach der Messe wurde auch das frisch sanierte Pfarrheim gesegnet - viele Gemeindemitglieder und andere Gäste waren zusammengekommen, um die Räumlichkeiten anzuschauen und bei einem Umtrunk mit Imbiss miteinander ins Gespräch zu kommen.
Bei dem neuen Instrument handelt es sich um ein Modell aus der Manufaktur Karl Schuke in Berlin, das in den 70er Jahren gebaut worden ist. Die Orgel stand bis vor einigen Wochen in der ehemaligen Kirche St. Heinrich in Köln-Deutz, die im Jahr 2012 entweiht worden war und als Hilfezentrum für psychisch kranke Menschen dient. Ende Januar begann die Orgelbaufirma „Tastenreich“ mit dem Abbau der Orgel in Deutz, der sich teils schwieriger gestaltete als gedacht. Auch der darauffolgende Wiederaufbau in St. Aloysius stellte die Experten vor manche Herausforderungen, die sie jedoch mit Bravour meisterten. Zwischenzeitlich sah es in der Kirche aus wie in einem großen Puzzle, dessen Teile mühevoll zusammengesetzt werden mussten. Die vielen Klangfarben der neuen Orgel kommen nun in den Gottesdiensten und bei Orgelkonzerten zur Geltung.
Mut zur Farbe hatte der Kirchenvorstand an St. Aloysius auch bei der Kernsanierung des in die Jahre gekommenen Pfarrheims. Die Idee, das viel genutzte Haus von Grund auf zu renovieren, entstand schon vor etwa drei Jahren, mit der konkreten Planung und anschließenden umfangreichen Ausführung begannen die Ehrenamtler vor rund zwei Jahren. Es entstand eine neue, vergrößerte Küche mit Durchreiche zum Saal, moderne Sanitäranlagen mit einer behindertengerechten Toilette, die Böden wurden abgeschliffen und alle Räume bekamen eine frischen Anstrich.